Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) haben im Rahmen einer großen Meta-Analyse mehr als 153 Genregionen bei Nagern identifiziert, die für die Typ-2-Diabetesentstehung eine Rolle spielen. Wie die Forscher zeigen konnten, überlappen sich diese Regionen zu einem großen Teil mit bekannten menschlichen Diabetes-Genregionen. Ziel der Wissenschaftler ist es, mit Hilfe der neuen Nager-Daten, die vielen noch unbekannten menschlichen Risikogene gezielter und schneller zu identifizieren. "Je mehr wir über die Diabetesrisikogene und ihre Funktion wissen, desto besser", sagt Studienleiter Hadi Al-Hasani. Denn dieses Wissen ermögliche es, tiefere Einblicke in die Mechanismen der Krankheitsentstehung zu bekommen. Eine wesentliche Vorraussetzung, um neue Präventionsmaßnahmen und Behandlungsmethoden zu entwickeln.
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