Montag, 31. März 2008
Dass Prominente sich zu ihrem Diabetes bekennen ist nicht selbstverständlich. Doch es gibt inzwischen einige, die zu ihrer Erkrankung stehen und dabei helfen, die unterschätzte Volkskrankheit ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Vorurteile abzubauen. Das berichtet die "Neue Apotheken Jllustrierte" in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. April 2008 und lässt berühmte Diabetiker zu Wort kommen. ...mehr
Samstag, 29. März 2008
74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; 27. bis 29. März 2008, Mannheim
Immer mehr Kinder sind übergewichtig und legen damit schon im jugendlichen Alter den Grundstein für spätere Herz-Kreislauf Erkrankungen. Durch deutlich mehr Sportangebot im Unterricht ließe sich die Zahl übergewichtiger Schüler senken, berichteten Forscher auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim. An der größten wissenschaftlichen Veranstaltung für Herz-Kreislaufmedizin in Deutschland nahmen bis heute mehr als 7.300 Experten teil. ...mehr
Freitag, 28. März 2008
Der nächste Schlag des IQWiG: Datenlage auch unter Einbezug noch nicht veröffentlichter Informationen unzureichend / Keine Belege für Vorteil gegenüber Humaninsulin. ...mehr
Donnerstag, 27. März 2008
Es liegt uns im wahrsten Sinne des Wortes an selbigem: Die Gesundheit unseres Herzens. Mit dieser Materie beschäftigt sich das Titelthema der aktuellen Ausgabe der Monatszeitschrift "Diabetes Journal". Diabetes erhöht das Risiko eines Herzinfarktes, Schlaganfalls oder anderer Herzerkrankungen um ein Vielfaches. Zudem ist aufgrund eventuell bestehender Nervenschädigungen bei Diabetikern eine normale Diagnosestellung oft nicht möglich, da zum Beispiel die "klassischen" Brustschmerzen nicht wahrgenommen werden können. Dr. Gerhard-W. Schmeisl, Diabetologe und Angiologe, beleuchtet ausführlich die Funktionen des Herzens, seine Schwachstellen sowie unterschiedliche Diagnose- und Behandlungsmethoden. ...mehr
Montag, 24. März 2008
Insulinpflichtige Diabetiker müssen sich mehrmals täglich eine Spritze in das Unterhautfettgewebe geben. Mit einer zu langen Nadel kann das Medikament aber versehentlich in einen Muskel gespritzt werden. Das ist meistens nicht nur schmerzhaft, sondern verändert die Wirkung erheblich, schreibt die Diabetesberaterin Stella Braun, Burghausen, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". ...mehr
Donnerstag, 20. März 2008
Diabetiker und Abnehmwillige sollen Zucker meiden. Zwei sehr unterschiedliche Alternativen gibt es: Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe. Die ersteren enthalten etwa halb so viele Kalorien wie Zucker, sind aber auch nur halb so süß, erklärt der Diabetologe Professor Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DifE), Potsdam-Rehbrücke, in der "Apotheken Umschau". ...mehr
Mittwoch, 19. März 2008
"Euer Protestmarsch durch Sturm und Regen soll nicht umsonst gewesen sein, wir werden euch nach besten Kräften unterstütze", versprach Heinz Windisch, Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), den Kindern, Jugendlichen und deren Eltern, nachdem sie sich am 13. März vor dem Haus der Bundespressekonferenz in Berlin versammelt hatten. ...mehr
Teilnehmerinnen der PINGUIN Studie haben bereits Erfahrungen damit gemacht, was es bedeutet, an Diabetes zu erkranken. Sie haben einen Schwangerschaftsdiabetes hinter sich und mussten täglich Insulin spritzen, bis sich ihre Stoffwechsellage nach der Geburt wieder normalisiert hatte.
Das Institut für Diabetesforschung fragte eine der ersten Teilnehmerinnen, warum sie bei PINGUIN mitmacht. Frau Müller (Name vom Institut für Diabetesforschung aus datenschutzrechtlichen Gründen geändert) suchte das Klinikum Schwabing auf, um Hilfe mit ihrem Schwangerschaftsdiabetes zu finden und stieß auf die PINGUIN Studie, die genau für diese Risikogruppe entworfen wurde. Sie erzählt in einem kurzen Interview, was sie für einen ersten Eindruck von der Studie gewann und was sie sich erwartet. ...mehr
Dienstag, 18. März 2008
Kinder und Erwachsene mit Diabetes Typ 1 sind auf das lebensnotwendige Hormon Insulin angewiesen. Geht es nach dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sollen ihnen nun die kurzwirksamen Insulinanaloga gestrichen werden. Grund hierfür sind geringe Mehrkosten gegenüber herkömmlichen Humaninsulinen. Die modernen Insuline erleichtern das Leben mit der chronischen Stoffwechselkrankheit erheblich und tragen wesentlich zum Erhalt der Lebensqualität bei.
Das unabhängige Internetportal von Diabetikern für Diabetiker hat die Petition " Pro kurzwirksame Insulinanaloga für Typ-1-Diabetiker" ins Netz gestellt und ruft dazu auf, durch eine Unterschrift die endgültige Entscheidung des Bundesministeriums für Gesundheit, die frühestens Mitte April erwartet wird, zu beeinflussen. ...mehr
Freitag, 14. März 2008
Ein Schwangerschafts-Diabetes lässt sich gut behandeln (siehe auch Pinguin-Studie - wir berichteten). Man muss ihn nur erkennen und über die gesamte Zeit der Schwangerschaft kontrollieren. Das berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2008. Unbehandelt oder schlecht eingestellt erhöht er die Gefahr einer Frühgeburt und die Wahrscheinlichkeit für eine Gelbsucht des Kindes. Auch das Geburtsgewicht des Kindes nimmt zu, da das Ungeborene auf den erhöhten Blutzucker der Mutter mit einer gesteigerten Insulinproduktion reagiert und den Zucker als Fett in den kleinen Körper einlagert. ...mehr
Samstag, 8. März 2008
Seit acht Jahren bietet das Diabetes-Portal DiabSite www.diabsite.de unabhängige Informationen rund um den Diabetes mellitus. Am 15. März 2000 ging die DiabSite online. Mit einem Gewinnspiel, an dem alle Besucher vom 15. bis 28.03.2008 teilnehmen können, feiert die DiabSite ihren 8. Geburtstag. ...mehr
Freitag, 7. März 2008
Alle 19 Minuten eine Amputation, alle 90 Minuten eine Erblindung, alle 60 Minuten eine neue Dialysebehandlung, das sind die dramatischen Folgen der "Zuckerkrankheit" Diabetes in Europa. Allein in Deutschland sind über 7 Millionen Diabetiker in Behandlung, weitere 3,5 Millionen wissen noch nichts von ihrer Krankheit. Diabetes kostet das deutsche Gesundheitswesen jährlich über 30 Milliarden Euro mit steigender Tendenz. Davon ließe sich nach Überzeugung des VDE durch den konsequenten Einsatz von TeleMonitoring ein Milliardenbetrag einsparen. Trotz geringeren Aufwands würde sich die gesundheitliche Verfassung der Kranken verbessern sowie die Zahl der Neu- und Folgeerkrankungen verringern. Zuckerkranke haben ein erhöhtes Risiko für zahlreiche andere kostenintensive Leiden. So ist das Herzinfarktrisiko bei Diabetikern gegenüber Nichtdiabetikern um das 2,5-Fache und das Re-Infarktrisiko sogar um das 5,7-Fache erhöht. Abhilfe gegen schlechte Lebensbedingungen und hohe Kosten versprechen intelligente Assistenzsysteme wie das TeleMonitoring. ...mehr
Dienstag, 4. März 2008
In Absprache mit mehreren großen Krankenkassen hat in der vergangenen Woche die Testphase für ein bereits patentiertes Diabetespräparat der VitaVea AG begonnen. Dies markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Arzneimittelzulassung und eröffnet dem Unternehmen aus Neukirchen-Vluyn ein weiteres lukratives Geschäftsfeld im Pharma-Markt. Hier liegt allein der Umsatz mit Medikamenten zur Behandlung von Diabetes in Deutschland bei rund 1,1 Mrd. Euro pro Jahr. Das teilte VitaVea an ihrem Firmensitz mit. ...mehr
|
 |
 |
 |
|