Mittwoch, 26. September 2007
Arzneistoffentwicklung der Saarbrücker Pharmazie an Millionenförderung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung beteiligt.
Insgesamt 1,77 Millionen Euro gibt das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in den kommenden drei Jahren für ein gemeinsames Projekt der Saar-Uni und der Universität Frankfurt aus. Eine halbe Million Euro geht davon an die Arbeitsgruppe von Dr. Matthias Engel, Wissenschaftler des Saarbrücker Lehrstuhls für Pharmazeutische und Medizinische Chemie von Professor Rolf Hartmann. Hier werden die Synthesen und Optimierungen der potenziellen Arzneistoffe durchgeführt. Die strukturbiologischen und biochemischen Arbeiten leitet der Frankfurter Wissenschaftler Dr. Ricardo Biondi. ...mehr
Dienstag, 25. September 2007
Ein niedriger Vitamin B12-Plasmaspiegel erhöht besonders in Kombination mit einem niedrigen Folat-Spiegel das Risiko für Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen im Gehirn. Nach Aussagen der Wissenschaftler, wird dieser Effekt zumindest teilweise durch einen erhöhten Homocysteinspiegel vermittelt. Dies ist das Ergebnis der Potsdamer EPIC-Studie, die von Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke (DIfE) geleitet wird. Das Epidemiologenteam veröffentlichte die Studiendaten nun in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Stroke. ...mehr
Mittwoch, 19. September 2007
IDF präsentiert neuen Leitfaden für Glukosemanagement nach Mahlzeiten. ...mehr
Grundsätzlich darf jeder Arzt Blutzucker-Teststreifen in der Menge verordnen, die er für medizinisch angemessen hält. Das berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Diabetes« in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Ärzte müssen allerdings darauf achten, dass die Verschreibungen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen sinnvoll und wirtschaftlich sind. Ansonsten laufen sie Gefahr, in Regress genommen zu werden. ...mehr
Montag, 17. September 2007
Diabetes mellitus ist weltweit die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen - etwa 70.000 Kinder erkranken jährlich neu an Diabetes Typ 1. Internationale Experten klären Mediziner, medizinische Fachkräfte und Wissenschaftler vom 26. bis 29. September 2007 in Berlin über rasante Entwicklungen in der Diabetestherapie bei Kindern und Jugendlichen auf. Dazu gehören neben medizinischen auch pädagogische, soziale und psychologische Aspekte. Veranstalter ist die Internationale Gesellschaft für Kinder und Jugendliche mit Diabetes (ISPAD), die ihre 33. Jahrestagung unter das Motto "Diabetes in Motion in the Year of the Child", stellt. ...mehr
Freitag, 14. September 2007
Der Blutzucker beeinflusst auch die Laune. Die "Neue Apotheken Jllustrierte" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. September 2007 über eine Studie der Universitäten Würzburg und Greifswald. Sie untersuchte seinen Einfluss auf Gefühle wie Glück, Anspannung und Ärger. Die Wissenschaftler stellten fest: Sowohl bei sehr hohen Werten als auch bei Unterzuckerungen fühlten sich die Teilnehmer sehr angespannt und verärgert. Experten gehen davon aus, dass Diabetes das Risiko, an einer Depression zu erkranken, verdoppelt. ...mehr
Montag, 10. September 2007
Die 33. jährliche Tagung der International Society for Pediatric and Adolescent Diabetes - ISPAD 2007 findet vom 26. bis zum 29. September 2007 in Berlin, bcc Berlin Congress Center, Alexanderstr. 11, zum Thema "Neue Behandlungskonzepte für Kinder mit Diabetes" statt. ...mehr
Freitag, 7. September 2007
Große Resonanz verzeichnen Wissenschaftler der Hochschule Neubrandenburg bei einer repräsentativen Untersuchung, in der erstmals bundesweit geklärt werden soll, wie gut sich Diabetiker in einem strukturierten Behandlungsprogramm versorgt fühlen. Im Auftrag der BARMER werden Patienten befragt, die an einem solchen Behandlungsprogramm für Diabetes mellitus Typ 2 teilnehmen. Ihre Einschätzungen zur Qualität der Versorgung und Betreuung werden mit einer gleich großen Gruppe von Diabetikern verglichen, die nicht an dem Programm teilnehmen. ...mehr
Dienstag, 4. September 2007
Gremien der Europäischen Union beraten derzeit in Brüssel über Gesetzesvorlagen von sogenannten Diabetiker-Lebensmitteln. Bisher existieren unterschiedliche nationale Regelungen. In Deutschland gibt es immer noch Lebensmittel mit der Aufschrift 'für Diabetiker geeignet'. Diese sind jedoch nach wissenschaftlichen Erkenntnissen keineswegs für eine diabetesgerechte Ernährung zu empfehlen und schaden Diabetikern häufig. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und ihr Ausschuss Ernährung fordern deshalb, ebenso wie die International Diabetes Federation (IDF), europaweit diese Bezeichnung nicht mehr zuzulassen. ...mehr
Montag, 3. September 2007
Mehr als 800.000 Migranten - also eingebürgte Ausländer, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen - leben in unserem Land. Sie bezahlen nicht nur Steuern und Sozialabgaben sondern sind auch wertvolle Mitglieder der heimischen Gesellschaft, die das ihre zum allgemeinen Wohlstand beitragen. ...mehr
Sonntag, 2. September 2007
Die bislang umfangreichste Studie zur Behandlung von Diabetes hat gezeigt, dass die fixe Kombination von zwei Blutdruck senkenden Medikamenten das Todesfallrisiko wie auch die Risiken von Herz- und Nierenkrankheiten reduziert. Ergebnisse der ADVANCE-Studie (Action in Diabetes and Vascular Disease - Aktion gegen Diabetes und Gefäbkrankheiten) wurden heute während des Europäischen Kardiologie-Kongresses in Wien präsentiert. ...mehr
Samstag, 1. September 2007
Darmhormone, die nach dem Essen aktiv werden, sind die Grundlage zweier neuer Therapie-Prinzipien bei Typ-2-Diabetes – vorgestellt in der Septemberausgabe der Monatszeitschrift „Diabetes-Journal“. Die Darmhormone führen durch Freisetzung des Insulins zur Senkung des Blutzuckers. Bei Gesunden macht dies etwa 70 Prozent der Insulin-Reaktion nach einer Mahlzeit aus; bei Typ-2-Diabetikern ist die Konzentration dieser Darmhormone reduziert, und der Blutzuckerspiegel kann deshalb nicht ausreichend gesenkt werden. Zwei Therapien können hier eingreifen: Ein Wirkstoff hemmt Enzyme, die normalerweise die noch verbliebenen Darmhormone bei Typ-2-Diabetikern binnen weniger Minuten abbauen würden. Ein zweiter Wirkstoff ist das Darmhormon selbst - in einer chemisch modifizierten Variante, die nicht abgebaut werden kann. Da die Darmhormone nur nach der Nahrungsaufnahme wirken, sind Unterzuckerungen durch Einnahme dieser neuen Medikamente nicht zu fürchten. ...mehr
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