Donnerstag, 28. Juni 2007
Im Titelthema der Monatszeitschrift "Diabetes-Journal" geht es diesmal um das "Metabolische Syndrom". Der Terminus umschreibt das, was vielen Diabetikern widerfährt: neben dem Diabetes machen weitere Erkrankungen wie Bluthochdruck, krankhaftes Übergewicht etc den Alltag komplizierter. Vor allem das Fett in der Bauchhöhle scheint eine besondere Rolle zu spielen und erhöht das Herzinfarktrisiko! Diabetes-Journal-Chefredakteur Prof. Eberhard Standl (München) hat das aktuelle Wissen darüber ebenso zusammengetragen wie die Historie der Erkrankung und des Begriffes. Dazu gibt es Checklisten und eine Übersichtstabelle mit Normalwerten, die ein jeder im Idealfall erreichen sollte. ...mehr
Mittwoch, 27. Juni 2007
Trotz teilweise heftiger Regenfälle konnte sich die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) über mehr als 11.000 Besucher auf ihrem 16. DiabetesMARKT am vergangenen Samstag in Bremen freuen. Diese konnten sich an rund dreißig Ständen auf dem Bremer Marktplatz bei Diabetes-Ärzten und Experten, Gesundheitsorganisationen und Unternehmen rund um das Thema Diabetes informieren. ...mehr
Sonntag, 24. Juni 2007
Der neue europäische und amerikanische Konsenz zur Therapie des Typ-2-Diabetes empfiehlt eine frühe zusätzliche Therapie mit einem Basalinsulin, sobald ein HbA1c-Zielwert von unter sieben Prozent mit oralen Antidiabetika nicht mehr erreicht wird. Mit einem einmal täglich zu verabreichenden Insulin wird eine deutlich bessere Stoffwechselkontrolle als mit NPH-lnsulin erreicht, bei gleichzeitig signifikant geringerem Risiko für Hypoglykämien, berichteten Experten anlässlich einer Pressekonferenz auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Hamburg. ...mehr
Samstag, 23. Juni 2007
Die International Diabetes Federation (IDF) rief heute zu Projekten auf, die wissenschaftliche Forschung adaptieren, um auf die Bedürfnisse von mit Diabetes lebenden Personen einzugehen und praktische Lösungen zur Verbesserung der weltweiten Diabetesbehandlung und -prävention zu implementieren. ...mehr
Freitag, 22. Juni 2007
Die 44jährige Andrea Witt (Dersau am Großen Plöner See) ist neue Jugendreferentin des Deutschen Diabetiker Bundes! Für ihre Bewerbung um diesen verwaisten Vorstandsposten hat die Diabetesberaterin ein klares Motiv: Ihre jetzt 9 Jahre alte Tochter erkrankte mit 2 an Diabetes mellitus. ...mehr
Donnerstag, 21. Juni 2007
Der HbA1c-Wert gibt den Anteil des "gezuckerten" roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) am Gesamthämoglobin wieder. Dieses stabile "Zucker-Hämoglobin", auch "glykosiliertes Hämoglobin" oder "HbA1c" genannt, entsteht bei jedem Menschen, nicht nur bei Diabetikern. Seine Menge ist abhängig von der durchschnittlichen Blutzuckerkonzentration. Vereinfacht ausgedrückt. Je höher der Blutzuckerspiegel über einen gewissen Zeitraum, desto höher auch der HbA1c-Wert. ...mehr
Dienstag, 19. Juni 2007
In Deutschland lebende deutsche Kinder und Jugendliche erkranken signifikant häufiger am Typ 1 Diabetes als in Deutschland lebende italienische Kinder und Jugendliche. In Deutschland lebende italienische Kinder und Jugendliche erkranken gleich häufig am Typ 1 Diabetes wie in Italien lebende italienische Kinder. ...mehr
Samstag, 16. Juni 2007

Kinder mit Diabetes haben eine eigene Insel im Internet. Auf http://www.pelikanisland.de (Flash) können sie sich nach Lust und Laune austoben. Die Inhalte der werbe- und kostenfreienWebsite sind speziell auf die Altersgruppe abgestimmt. Kern der Plattform sind der umfangreiche Community-Bereich, in dem sich die Kinder austauschen können, sowie eine kindgerechte Internet-Suchmaschine. ...mehr
Donnerstag, 14. Juni 2007
Zwischen dem Diabetes mellitus und der Hypertonie bestehen enge Zusammenhänge. So weisen rund zwei Drittel der Typ 2-Diabetiker eine Hypertonie auf und tragen damit ein erhebliches Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen, aber auch für weitere Folgeschäden wie zum Beispiel eine Nephropathie. Eine gute Blutdruckkontrolle ist daher beim Diabetiker mindestens ebenso wichtig, wie eine gute Blutzuckerkontrolle, eine Erkenntnis, die nicht zuletzt die UKPDS-Studie (United Kingdom Prospective Diabetes Study) vermittelt hat. Der Blutdruck sollte beim Diabetiker dabei so eingestellt werden, dass er möglichst den Wert von 130/80 mmHg nicht übersteigt. ...mehr
Was Diabetiker beachten müssen, um den Sommer sorgenfrei zu genießen - darüber berichtet die "Neue Apotheken Jllustrierte" in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juni 2007 und gibt zahlreiche Tipps. ...mehr
Mittwoch, 13. Juni 2007
Prof. Dr. Helmut Schatz, emeritierter Professor für Innere Medizin der Ruhr-Universität Bochum und ehemaliger Direktor der Medizinischen Universitätsklinik Bergmannsheil Bochum, wurde für seine Verdienste um die Diabetologie mit der Hippokrates-Medaille der International Hippokrates Foundation geehrt. ...mehr
Dienstag, 12. Juni 2007
Die Hansestadt Bremen ist diesjährige Gastgeberin für den 16. DiabetesMARKT der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS). Die Veranstaltung, die jährlich im Durchschnitt 15.000 Besucher anlockt, findet unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Jens Böhrnsen am Samstag, den 23. Juni 2006, auf dem Bremer Marktplatz statt. Wie in jedem Jahr präsentieren sich an rund 30 Ständen Diabetes-Ärzte und -Experten, Gesundheitsorganisationen und Unternehmen. ...mehr
Diabetiker entwickeln nicht nur häufig eine diabetische Nephropathie sondern auch weitere urologische Störungen und zwar sowohl Blasenfunktionsstörungen als auch eine erektile Dysfunktion. Die Blasenfunktion ist ein sehr komplexer Prozess, der maßgeblich nerval gesteuert wird. Liegt eine diabetische Neuropathie vor, so kann es unter anderem auch zu motorischen Störungen im Bereich der Blase kommen. Die Folge sind Entleerungsstörungen sowie die Bildung von Restharn mit den entsprechenden Folgeproblemen. ...mehr
Montag, 11. Juni 2007
„Nach wie vor missachtet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Erfahrungen der von Diabetes betroffenen Menschen“, kritisiert Manfred Wölfert, Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB).
In dem jetzt vorliegenden Abschlussbericht zu kurzwirksamen modernen Insulinen (Analoga) wird behauptet, sie hätten für Menschen mit Diabetes mellitus, Typ 1, keinen zusätzlichen Nutzen. Das Institut stützt sich dabei nur auf Studien nach selbst festgelegten Kriterien, nicht aber nach den guten Ergebnissen, die sich für die Betroffenen ergeben. Falls die Insulinanaloga aus der Verordnungsfähigkeit als Kassenleistung gestrichen werden, würde das besonders Kinder und Jugendliche treffen. Gerade sie postulierten bereits beim Deutschen Diabetiker Tag im September 2006 auf Spruchbändern: „Lasst uns unser Insulin!“ ...mehr
Den vom "Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen" veröffentlichten Bericht zu kurzwirksamen modernen Insulinen bei Diabetes mellitus Typ 1 wird Novo Nordisk sorgfältig prüfen. Darin wird eine Überlegenheit dieser Medikamente gegenüber dem alten Humaninsulin bestritten. Diese Beurteilung der gesamten Produktgruppe kommt bei den bekannten IQWiG-eigenen Kriterien wenig überraschend, hat aber auf die Verordnungsfähigkeit keine Auswirkungen. Denn zu entscheiden hat der Gemeinsame Bundesausschuss. Unter einer negativen Entscheidung würden ganz besonders Kinder und Jugendliche leiden. ...mehr
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