Montag, 30. April 2007
Gegen den Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Prof. Peter T. Sawicki, wurde bei der Kölner Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstattet. Anzeigenerstatter sind der Deutsche Diabetiker Bund (DDB), sein Vorsitzender Manfred Wölfert und der hessische DDB-Landesvorsitzende Prof. Hermann von Lilienfeld-Toal. Laut Anzeige besteht gegen Sawicki der Verdacht der Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung, des versuchten Prozessbetruges sowie der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes. ...mehr
In drei Wochenendseminaren werden gegenwärtig 23 „Diabetes-Lotsen“ ausgebildet. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) erwerben sich innerhalb der Bildungseinrichtung der Patientenorganisation, der Deutschen Diabetiker Akademie, Kenntnisse, die über die normale Selbsthilfetätigkeit hinausgehen. Auf diese Weise werden sie in die Lage versetzt, als Betroffene anderen Betroffenen ihr Wissen weiterzugeben. ...mehr
»Auch mit Diabetes kann man viel Spaß im Leben haben«, erklärt Andrea Pfeuffer aus München in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 1. Mai 2007. ...mehr
Freitag, 27. April 2007
Speziell für sehbehinderte und blinde Menschen mit Diabetes bringt Roche Diagnostics ein neues System auf den Markt, das die Blutzuckerselbstkontrolle besonders einfach macht: Accu-Chek Voicemate Plus. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit Blinden und Sehbehinderten und dem deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) entwickelt. In Verbindung mit dem Accu-Chek Compact Plus Blutzuckermessgerät bildet es ein System, das Sehbehinderten durch die sprachunterstützte Bedienung von der Messvorbereitung bis zur Dokumentation der Blutzuckerwerte ein flexibleres und eigenständigeres Diabetes-Selbstmanagement ermöglicht. ...mehr
e-Training für Menschen mit Diabetes kann den Effekt von Schulungen nachhaltig verbessern. Unter www.accu-chek.de/e-training bietet die Diabetes Care-Marke Accu-Chek von Roche Diagnostics jetzt interaktive Lerneinheiten nach dem Kopf-Herz-Hand-Prinzip: Sie vermitteln Menschen mit Diabetes auf spielerische Weise Wissen und Praxistipps zur Blutzucker-Selbstkontrolle. Das kostenlose e-Training unterstützt den behandelnden Arzt und Diabetes- Berater, denn es erweitert kontinuierlich das praktische Wissen seiner Patienten und verbessert ihre Motivation, aktiv mit ihrem Diabetes umzugehen. ...mehr
Donnerstag, 26. April 2007
Die weltweite Diabetes-Epidemie bedroht die Gesundheitssysteme - in Schwellenländern und Staaten der Dritten Welt ebenso wie in Europa oder den USA, stellten die 180 Teilnehmer des "Global Changing Diabetes Leadership Forums" in New York fest. Um den "stillen Killer" zu stoppen, muss in allen Krankheitsphasen interveniert werden. Nur so lassen sich die gefürchteten Spätkomplikationen vermeiden. Unwissenheit über die Erkrankung sieht der frühere amerikanische Präsident Bill Clinton, der als Hauptredner auftrat, als größte Herausforderung an. Clinton bedauerte, während seiner Präsidentschaft nicht mehr gegen Diabetes getan zu haben, weil er damals selbst noch zu wenig über die Krankheit wusste. ...mehr
Seit 1. April geht Deutschlands erster frei empfangbarer Fernsehkanal für Gesundheitsthemen auf Sendung. Das Deutsche Gesundheitsfernsehen DGF ist laut Gründer und Gesellschafter Gerd Berger ein Sender für alle zwischen 14 und 89, die sich mit ihrer Gesundheit, ihrem Körper, ihrer Seele und ihrem Leben auseinandersetzen. ...mehr
Mittwoch, 25. April 2007
Transplantation von Inselzellen bei Diabetes Typ 1: Programmierten Tod der Betazellen verzögern ...mehr
Sonntag, 22. April 2007
Es gibt eine fast unüberschaubare Zahl an Büchern über Diabetes. Wer da stöbern will, kann sich ja mal die Literaturliste und die Buchvorstellungen von Diabeticus ansehen, sie werden regelmäßig aktualisiert und so lohnt es sich auch wiederholt reinzusehen, man findet immer Interessantes, auch in gedruckter Form auf Papier
Freitag, 20. April 2007
Die aktuellen und geplanten Veränderungen im Gesundheitssystem bringen einen tiefgreifenden Wandel im Arzt-Patienten-Verhältnis. Im Spannungsfeld zwischen medizinischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Wirklichkeit müssen sich Ärzte fragen, was sie ihren Patienten noch anbieten können. Patienten sollen sich finanziell stärker beteiligen und eigenverantwortlich mit ihrer Gesundheit umgehen. Die ethischen Grundlagen zukünftiger Arzt-Patienten-Beziehungen sind jedoch bisher ungeklärt. Das wissenschaftliche Programm der 42. Tagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) beginnt deshalb mit einem Ethik-Symposium am 17. Mai 2007 im CCH Hamburg unter Beteiligung von Professor Paul Kirchhof, Heidelberg, und Professor Dieter Birnbacher, Düsseldorf. ...mehr
Mittwoch, 18. April 2007
Ein Diabetisches Koma kann auftreten, wenn Diabetes Typ 1 zu spät erkannt wird oder ein Typ-2-Diabetiker auf Dauer zu wenig Insulin spritzt. Dieser lebensgefährliche Zustand tritt noch immer häufig auf. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Veröffentlichung hin. Darin erläutern Experten, wie heute Todesfälle vermieden werden - unter anderem durch den umsichtigen Einsatz des lebenswichtigen Hormons. ...mehr
Eine kohlenhydratfreie Diät schützt fettleibige Mäuse vor einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE). Es zeigt erneut, dass ernährungsbedingte Anstiege des Blutzuckerspiegels eine entscheidende Rolle in der Diabetes-Entstehung spielen. ...mehr
Dienstag, 17. April 2007
Überflüssiges Körperfett abzubauen ist die effektivste Maßnahme, um Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2 und Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen. Allerdings kommt es darauf an, wo die Fettpolster sitzen. Dies ist ein Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes der Universität Tübingen, das Experten im Rahmen der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) vorstellen. Die Tagung findet vom 16. bis zum 19. Mai 2007 im CCH Hamburg statt. ...mehr
Ärzte müssen Typ-2-Diabetiker darüber aufklären, unter welchen Umständen sie durch die Therapie einen Unterzucker erleiden können und dadurch im Straßenverkehr fahruntüchtig werden. Für den Patienten kann es strafrechtliche Folgen haben, wenn er dies nicht berücksichtigt. ...mehr
Eine große amerikanische Ernährungs- und Krebsstudie mit 183 518 Teilnehmern zeigt, dass eine flavonolreiche Ernährung helfen könnte, das Bauchspeicheldrüsenkrebs-Risiko zu senken. Flavonole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die besonders reichlich in Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Grünkohl und Brokkoli enthalten sind. Die Studienergebnisse wurden am Sonntag den 15. April 2007 anlässlich des Annual Meeting of the American Association for Cancer Research (AACR) 2007 in Los Angeles erstmals vorgestellt. ...mehr
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