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DIE Diabetikerschulung

Lantus® und Humalog®

Erfahrungsbericht über die Umstellung auf diese Insulin-Analoga

Ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und habe eine 5 Jahre alte Tochter.
Seit meinem 11. Lebensjahr bin ich insulinpflichtiger Diabetiker.

Zu Beginn meines Diabetes war ich konventionell eingestellt (zweimal täglich Depot-Insulin mit strenger Diät). 1990 wurde ich dann an der Uni-Klinik Düsseldorf auf ITC mit Human Insulinen von Hoechst umgestellt. Im Laufe der folgenden Jahre kam es dann zunehmend zu Problemen.

Trotz dieser Misere lagen meine HbA1c Werte immer noch um die 6,5 (alle Angaben zu HbA1c Werten nach erfolgter Umstellung auf ITC 1990). Dies führe ich letzendlich auf die ebenfalls immer wieder auftretenden Unterzuckerungsphasen zurück.

Anfang 2001 stellte ich dann das Basal Human Insulin auf Lantus um. Hierbei handelt es sich um ein gentechnisch manipuliertes Insulin mit einer Wirkdauer von 24 Stunden. Die Gabe erfolgt einmal täglich gegen 22 Uhr. Alle vorher geschilderten Probleme waren mit einmal beseitigt. Keine Unterzuckerungen in der Nacht und keine Blutzuckerspitzen am Morgen (auch nicht, wenn man mal bis 10 Uhr im Bett bleibt).

Kurze Zeit später habe ich dann das konventionelle Alt Insulin gegen Humalog ausgetauscht. Dies ist ebenfalls ein gentechnisch manipuliertes Insulin. Hier ist allerdings im Gegensatz zum Lantus genau der gegenteilige Effekt erzielt worden. Humalog wirkt extrem schnell und hat eine Wirkdauer von max. 2-3 Stunden. Die Kombination dieser beiden Insuline hat zu einer Verbessserung des HbA1c auf Werte um die 5,5 geführt.

Man muß dazu noch sagen, daß ich mindestens sechsmal, meistens aber öfter am Tag den Blutzucker messe. Ansonsten nehme ich beim Essen überhaupt keine Rücksicht auf irgendwelche Lebensmittel (Diätprodukte kaufe ich überhaupt nicht) und lebe ein völlig "normales" Leben. Diabetestypische Spätfolgen sind bislang nicht im Ansatz zu erkennen.

D.A.


(c) Dieser Text ist durch das Urheberrecht geschützt

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