Deine Stimme gegen Armut
Deine Stimme gegen Armut

Mein Wechsel zu dem neuen Basalinsulin Levemir

Als ich vor ca. 9 Jahren meinen ständigen Begleiter "Diabetes" bekam, war ich sportlich mit Aerobic sehr aktiv. Heute bin ich 43 jahre alt und kann meinen sportlichen Aktivitäten wieder wie früher nachgehen. Das war nicht immer so.

Mit der konventionellen Therapie = CT , habe ich damals angefangen und konnte mich lange nicht entschließen, auf die Basis Bolus Insulintherapie (BBIT) = ICT umzusteigen. Deswegen hab ich unteranderem ganz mit dem Sport aufgehört. Mein HBA1C war eigentlich immer in Ordnung, aber meine Blutzuckerwerte ein ständiges auf und ab. Natürlich habe ich auch etwas zugenommen und mein BMI sagte mir das auch, aber man sah es mir nicht an.

Aber jetzt hat bei uns im Januar letzten Jahres ein Fitnesscenter neu aufgemacht. Ich hatte schon immer überlegt, Sport und Diabetes wird immer als soo gesund proklamiert und so kam mir das ganz recht. Da ich ein Problemkind (Diabetes) war, bekam ich auch den besten Trainer. Er hat mir ein gutes Programm gemacht und es war auch toll, aber ich hatte ziemliche Probleme mit der Ausdauer, das funktionierte nicht so recht. Bernhard ist zwar der beste Trainer, aber er hat von Diabetes keine Ahnung. Er meinte, ich solle mal eine Erogmetrie machen und dann sehen wir weiter.

Ich bin dann zu einem Sportmediziner gegangen, der mit unserem Fitnesscenter zusammenarbeitet und aber gleichzeitig auch Diabetologe ist. Und der sagte: " .... bei meinen ständigen Schwankungen blockieren die Zellen und nehmen keine Energie auf und deswgen kann ich auch keine Ausdauer bringen." Dann meinte er : "Es gibt da ein neues Insulin...... " Ich: " Sie meinen Levemir?"    Er war erstaunt weil ich davon wusste und sagte mir, dass er da an einer Studie teilnehmen würde und mir das Insulin deswegen auch geben könne. Ich war sofort einverstanden und so schlug er vor: "...wir fangen aber von unten an und gehen immer mehr rauf." Das war mir auch lieber als mit vielleicht zu viel Insulin anzufangen und dann hab ich wieder mit den Hypos zu kämpfen.

Früher nahm ich Insulatard (in Deutschland Prothaphane) drei mal am Tag. Da Levemir erheblich länger wirkt habe ich´s zunächst mit einer Injektion am Abend versucht. Aber das funktionierte nicht wie gewünscht. Mit dem Arzt wurde dann das zweimal Spritzen, alle 12 Stunden, vereinbart. Also um 7:00 in der früh und um 19:00 am abend. Naja, war eine Umstellung weil 19:00 eine ungünstige Zeit ist. Es hat noch Tage und Wochen gebraucht bis ich die richtige Dosis raus hatte. Aber das spritze ich jetzt so und bin eigentlich sehr zufrieden.

Meine sportlichen Leistungen haben sich sehr gebessert und mein Trainer ist auch sehr zufrieden mit mir.
Nun mache ich 4x die Woche 1 - 1 1/2 Stunden Sport. Ich hatte gehört das sehr lang wirkende Basalinsuline für längere sportliche Aktivitäten schlecht wäre, weil man ja nicht korrigieren kann. Wenn man längere sportliche Aktivitäten macht, soll man ja auch die Basis verringern, aber das brauche ich nicht, weil meine Akrtivitäten ja nicht so lange sind. Also ich komme gut damit zurecht.

Jetzt mit Levemir fühle ich mich rund um wohl und habe auch keine Hypoangst mehr. Zu den Mahlzeiten spritze ich Novo Rapid. Ich esse eine Stunde vorher pro halbe Stunde 1 BE langsamwirkende Kohlehydrate und spritze die Hälfte des Novo Rapid. Damit komme ich sehr gut zurecht. Außerdem trinke ich zum Sport noch ein Electrolytgetränk, was auch ca. 1 BE hat.

Für mich ist Levemir genau das Richtige.

A.R. im Sept.2004


Weitere Artikel zu dem Thema:
NovoNordisk stellte das neue Basalinsulin LEVEMIR im Sept. 2004 auf dem EASD in München vor.

© Dieser Text ist durch das Urheberrecht geschützt.

Feedback